Sie haben Fragen?
Wir haben Antworten! In unseren FAQs beantworten wir die häufigsten Anliegen rund um unsere Leistungen, Arbeitsweise und Projekte. Klar, verständlich und lösungsorientiert – damit Sie schnell die Orientierung finden und sicher entscheiden können. Egal ob es um unsere Fachgebiete der Technischen Gebäudeausrüstung, die einzelnen Leistungsphasen nach HOAI oder unsere Arbeitsweise als Teil von DriveCon geht: Hier finden Sie die wichtigsten Antworten auf einen Blick.
Allgemeine Fragen
TGA umfasst alle technischen Systeme eines Gebäudes – von Elektro- und Sicherheitstechnik bis zu Gebäudeautomation. IBZ betreut die Anlagengruppen 4, 5, 6 und 8 nach HOAI.
Ein TGA-Planungsbüro wird bei Bauvorhaben für die Planung, Koordination und Bauüberwachung beauftragt. Dazu gehören neben Beratung, Entwurfs-, Genehmigungs- und Ausführungsplanung sowie dem Vergabeprozess auch Dokumentation und Objektbetreuung, um effiziente, sichere und nachhaltige Gebäudetechnik zu gewährleisten.
Die Kosten richten sich nach der HOAI und hängen von Bauumfang, Komplexität und Leistungsphasen ab. Wir erstellen gern ein individuelles Angebot passend zu Ihrem Projekt.
Unser Unternehmenssitz und Schwerpunkt liegt in Unterfranken, darüber hinaus betreuen wir auch überregionale Projekte in Bayern und ganz Deutschland.
Durch strukturierte Projektplanung nach HOAI, transparente Kommunikation und enge Abstimmung mit allen Beteiligten. Regelmäßige Kosten- und Fortschrittskontrollen sichern die Einhaltung von Budgets und Terminen.
Wir planen und betreuen elektrotechnische Anlagen für Gebäude jeder Größe – von Energieversorgung über Sicherheitstechnik bis hin zu Licht- und Aufzugstechnik. Unsere Leistungen decken alle Phasen der HOAI in den Anlagengruppen 4, 5, 6 und 8 ab – von der Grundlagenermittlung bis zur Objektbetreuung.
Unsere Schwerpunkte liegen in der Energie- und Elektrotechnik, Sicherheitstechnik, Nachrichtentechnik, Lichttechnik sowie Aufzugs- und Fördertechnik. Also den Anlagengruppen 4, 5, 6 und 8.
Ja. Wir begleiten Projekte bis zur Fertigstellung und überwachen die Ausführung, um Qualität, Termine und Budgets sicherzustellen.
Ja, wir arbeiten regelmäßig mit Architekten, Fachplanern und Bauträgern zusammen, um ganzheitliche Lösungen zu realisieren.
Wir beraten nicht zu allen verfügbaren Förderprogrammen, unterstützen Sie aber gerne bei offiziellen Förderverfahren der Regierung. Dabei begleiten wir Sie kompetent durch die relevanten Schritte und stellen sicher, dass alle technischen Anforderungen erfüllt werden.
Je nach Bauart und Umfang werden bestimmte HOAI-Leistungsphasen relevant – von Grundlagenermittlung über Entwurfs- und Ausführungsplanung, den kompletten Vergabeprozess bis zu Objektüberwachung und Dokumentation. Wir beraten Sie individuell.
Fragen zu DriveCon und IBZ
IBZ ist die Kurzform der Unternehmensbezeichnung Ingenieurbüro Zink GmbH und seit der Übernahme von DriveCon der gängige Begriff für alle Bereiche der technischen Gebäudeausrüstung.
Durch die DriveCon Gruppe profitieren unsere Kunden von gebündelter Ingenieurkompetenz in Infrakstrukturplanung, Automatisierung und Technischer Gebäudeausrüstung – für ganzheitliche, innovative Lösungen.
Fragen zu Energieversorgunssystemen
Dazu zählen alle Anlagen zur Erzeugung, Umwandlung, Speicherung und Verteilung von Strom – von der PV-Anlage bis zur Mittelspannungsverteilung.
Die Planung, Ausführung und Überwachung aller Starkstromanlagen – einschließlich Verteilernetze, Niederspannungsinstallationen, Photovoltaik, Speicher und Ladeinfrastruktur.
Sie sorgt für Betriebssicherheit, Energieeffizienz und wirtschaftlichen Betrieb – abgestimmt auf Normen, Anforderungen und Zukunftsstrategien.
Der erzeugte Strom der Anlage lässt sich durch die Anbindung an das öffentliche Stromnetz in Eigenverbrauch und Einspeisung aufteilen. Erzeugter Solarstrom, der nicht vor Ort verbraucht oder gespeichert wird, fließt über den Netzanschluss in das öffentliche Stromnetz. Dieser eingespeiste Strom wird vergütet.
Gegenstück ist eine Inselanlage, die nicht an das Stromnetz angebunden ist. Somit handelt es sich um ein autarkes System und eine Einspeisung ist nicht möglich.
Durch Fachplanung, Energieberatung und HOAI-konforme Ingenieurleistungen – von der Konzeptentwicklung bis zur Wartung.
Fragen zur Lichttechnik
Lichttechnik umfasst die Planung und Berechnung von Beleuchtungsanlagen, um optimale Helligkeit, Sicherheit und Energieeffizienz zu gewährleisten.
Die Beleuchtungsberechnung definiert die notwendige Beleuchtungsstärke (in Lux) für verschiedene Räume und Aufgabenbereiche – Grundlage jeder professionellen Lichtplanung.
Sie hängt von der Nutzung des Raumes ab: z. B. 500 Lux für Büros, 300 Lux für Flure, bis zu 1000 Lux für präzise Arbeitsplätze.
Warmweiß (2700–3000 K) schafft Behaglichkeit, Neutralweiß (4000 K) unterstützt Konzentration, Tageslichtweiß (6500 K) steigert Aktivität – die richtige Auswahl ist entscheidend für Wirkung und Wohlbefinden.
Bei der biodynamischen Lichtplanung spielt der Begriff „Human Centric Lighting“ eine zentrale Rolle. Mit der Technik wird versucht, mit künstlichem Licht das Tageslicht möglichst genau zu simulieren, um das Wohlbefinden der Menschen zu beeinflussen und zu verbessern.
Die wichtigsten Faktoren sind dabei:
- Lichtfarbe
- Intensität
- Lichtrichtung
- Dynamik
- Flächigkeit des Lichts
Bei der Lichttechnik im Außenbereich gilt es, eine gute Lösung zwischen einer sicheren Ausleuchtung und der Vermeidung von Lichtverschmutzung und Blendungen zu finden. Die Anforderungen an die Beleuchtungsstärke hängt von der Umgebung ab und wie stark diese frequentiert ist. Bei der Auswahl des Materials ist außerdem auf robustes und witterungsfestes Material zu achten.
Fragen zur Aufzugstechnik und Förderanlagen
Die Aufzugstechnik ist ein wesentlicher Bestandteil der Technischen Gebäudeausrüstung (TGA). Sie sorgt mit ihren Systemen dafür, dass Gebäude nutzbar sind. Ohne Aufzüge oder Kleintransportsysteme sind die Abläufe in viele Gebäuden wie z. B. Krankenhäuser, Wohnanlagen oder Bürokomplexe nicht möglich. Mit der Aufzugstechnik wird ein sicherer Transport von Personen oder ein interner Material- und Dokumentenfluss gewährleistet. Zu den Typen Systemen der Aufzugstechnik zählen Personen- und Lastenaufzüge, Roll- und Fahrtreppen, aber auch barrierefreie Lifte oder Rohrpostanlagen.
Es handelt sich um ein Netzwerk aus Röhren. Diese dienen dazu, Gegenstände oder Dokumente innerhalb eines Unternehmens zu transportieren. Zuerst wird ein Unterdruck im Rohr erzeugt, indem Luft entfernt wird – ähnlich wie beim Prinzip des Vakuum-Transports. Die Beförderung findet durch Ventilatoren statt. Großer Vorteil der Transportlösung ist die Schnelligkeit und die Verbindung mehrerer Gebäude an größeren Standorten.
Wir beraten Sie individuell und herstellerunabhängig zu Ihrer bestehenden Anlage und prüfen, ob eine Modernisierung, ein Austausch oder der Einbau energieeffizienter Antriebe für Sie am sinnvollsten ist. Dabei beachten wir die aktuellen Sicherheitsnormen, die Energieeffizienz und Lösungen für die Barrierefreiheit.
Die DIN EN 81 enthält verschiedene Normen für die Aufzugstechnik und garantiert ein hohes Sicherheitsniveau. Festgehalten ist beispielsweise ein Notruf mit Mobilfunkanbindung oder eine getrennte Stromversorgung von Feuerwehraufzügen für den Einsatz im Brandfall.
Fragen zur Sicherheitstechnik
Die Sicherheitstechnik hat zum Ziel, Personen und Gebäude vor Gefahren zu schützen, zu warnen und zu gewährleisten, dass alle Systeme auch im Notfall zuverlässig funktionieren. Die installierten Systeme erkennen Gefahren und leiten automatisch Gegenmaßnahmen ein. Bekannte Systeme sind z. B. die Brandmeldeanlage oder Blitzschutz- und Erdungsanlagen.
Eine Pflicht für eine zentrale Brandmeldeanlage (BMA) kann auf unterschiedliche Weisen festgelegt werden. Liegt ein Brandschutzkonzept vor, ist die BMA meist Teil der dort festgelegten Regelungen. Außerdem kann die Pflicht von der Bauaufsichtsbehörde im Rahmen des Genehmigungsverfahrens angeordnet werden. Für Sonderbauten gelten Vorschriften, z. B. die Hochhaus- oder Versammlungsstättenverordnung, in denen die Anforderung an eine Brandmeldeanlage festgehalten sind.
Fragen zur Nachrichtentechnik
Die Nachrichtentechnik sorgt für die Kommunikations- und Informationsinfrastruktur in Gebäuden. Die Systeme nehmen Informationen auf, übertragen, vermitteln, speichern und verarbeiten diese. Typische Anlagen sind die Telefonsysteme, IT-Netzwerke und Medientechnik.
Es handelt sich um alle Telefonieformen, die über ein IP-Netzwerk, also Internet oder LAN, funktionieren. Dabei wird die Sprachübertragung per IP abgewickelt und hat die analoge Telefonie über ISDN-Anschlüsse abgelöst.
Für zukunftssichere Gebäude ist eine umfassende Nachrichtentechnik von großer Bedeutung. Um ihr Gebäude intelligent zu machen, planen wir die Kommunikationssysteme natürlich auch für bestehende Gebäude, um diese zu modernisieren.